Gesundheit ist ein Juwel, und das einzige.

Das sind die häufigsten Geschlechtskrankheiten

Sex ist in der heutigen Gesellschaft nicht mehr nur ein Ritual, um Kinder zu zeugen. Denn Sex kann und darf auch gerne Spaß machen und auch aus diesem Grund darf der sinnliche (Liebes-) Akt vollzogen werden. Doch wer gerne viel und besonders mit unterschiedlichen Partnern Geschlechtsverkehr hat läuft auch in die Gefahr, sich mit einer oftmals sogar gefährlichen Geschlechtskrankheit anzustecken. Hier sind die meist verbreiteten Geschlechtskrankheiten für Sie zusammen gefasst.

10 häufig vorkommende Geschlechtserkrankungen

Platz zehn der häufigsten Geschlechtskrankheiten ist Hepatitis B. Denn rund zwei Milliarden Menschen haben bereits an dieser Krankheit gelitten, 5% davon haben es sogar chronisch. In Deutschland sind fünf bis acht Prozent der Bevölkerung von Hepatitis B betroffen.
An neunter Stelle stehen Filzläuse und Krätze. Sie können auch den Scharmbereich befallen und einen intensiven Juckreiz auslösen. Filzläuse verursachen außerdem eine blaue Färbung des betroffenen Bereichs. Diese Parasiten machen sich neben den Achselhaaren, Wimpern und Bart auch gerne in den Scharm- und Oberschenkelhaaren breit.

Eine Trichomonaden-Infektion ist die acht häufigste Geschlechtserkrankung. Bei dieser Erkrankung handelt es sich um eine Entzündung der Scheide oder der Harnröhre des Mannes. Jedes Jahr werden 200 Millionen Neuerkrankungen durch die Einzeller hervorgerufen.


An Syphilis erkranken jedes Jahr 4.000 Deutsche und somit steht diese Krankheit auf Platz sieben. Hier kommt es zu Geschwüren, Ausschlag und angeschwollen Lymphknoten. Später kann diese Krankheit sogar auf Gesicht, Knochen und Gelenke übergreifen. Die Erkrankung lässt sich aber mit einem Antibiotikum behandeln. Sie ist in Deutschland meldepflichtig.
Jeder hat schon mal davon gehört: HIV und Aids. Sie belegen Platz sechs mit über 3500 Neuerkrankungen im Jahr in Deutschland. Noch immer gilt bei HIV und Aids keine Chance auf Heilung. Bereits 80.000 Menschen leben in Deutschland mit dieser Krankheit und viele wissen noch nicht einmal etwas von ihrer Infektion.

Die fünfte häufigste Geschlechtserkrankung ist Tripper bzw. Gonorrhoe. Jedes Jahr stecken sich 16.000 Menschen mit dieser Krankheit an. Viele Betroffene merken oftmals nicht, dass sie infiziert sind. Mann kann die Krankheit aber an Ausfluss und Schmerzen beim Urin lassen erkennen. Die Bakterien werden durch Oral- oder Analsex übertragen. Sie kann aber mit einem Antibiotikum behandelt werden.

Genitalherpes ist an vierter Stelle und wird durch Oralverkehr übertragen. Es kann zu Verkrustungen, Bläschen, Juckreiz und Schmerzen im Intimbereich kommen. Viele Infizierte weisen allerdings kaum bis keine Symptome auf.

An dritter Stelle steht HPV. Hierbei kann es zu Feigwarzen kommen, aber auch Rachen-, Mund- und Gebärmutterkrebs können die Folge sein. Fast jeder Mensch kommt in seinem Sexualleben mit HPV in Kontakt, in vielen Fällen bleibt eine Infektion aber ohne Folgen. Im Jahr stecken sich hiermit rund 80.000 Menschen in Deutschland an. Man kann sich vor diesen Viren allerdings auch mit einem Impfstoff schützen.
Platz zwei wird von Scheideninfektionen repräsentiert. Hierzu zählt unter anderem (besonders bei schwangeren Frauen) die Vaginose. Auch Scheidenpilz gehört dazu, fast jede Frau erkrankt mindestens einmal in ihrem Leben daran und wird es teilweise nicht mehr los. Aber auch Männer können in seltenen Fällen an einer Pilzinfektion im Genitalbereich leiden.
Die meist verbreitete Geschlechtskrankheit sind Chlamydien. Diese Erkrankung kann sogar zu einer Unfruchtbarkeit führen und jedes Jahr gibt es 100.000 Neuerkrankungen in Deutschland.

So können Sie sich vor einer Geschlechtskrankheit effektiv schützen

Wer sich gegen eine sexuell übertragbare Krankheit schützen möchte, sollte darauf geachtet werden, sich auch richtig zu schützen. Darunter zählt beispielsweise das Benutzen von Kondomen. Aber es kann auch nicht schaden, seinen Sexualpartner zu kennen und sich zu erkundigen, ob dieser bereits eine Geschlechtserkrankung hat oder hatte. Sollte man selber an einer solchen Erkrankung leiden, ist es sehr wertvoll seinem Sexualpartner gegenüber ehrlich zu sein und ihn darüber zu informieren.

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