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Brustkrebs frühzeitig erkennen

Brustkrebs ist bei Frauen im Alter zwischen 35 und 55 Jahren die häufigste Todesursache. Allerdings überleben über 80% die tödliche Erkrankung mindestens 5 Jahre oder sogar länger. Und es gibt viele Langzeitüberlebende. Worauf Sie achten sollten, um Brustkrebs frühzeitig erkennen zu lassen, erfahren Sie in diesem Text.

Sie sollten jeden Monat regelmäßig Ihre Brust abtasten

Frauen im Alter von 25 bis 30 Jahren sollten bereits damit anfangen, ihre Brust alle vier Wochen abzutasten. Denn je eher ein Knoten entdeckt wird der sich als Tumor raus stellt, desto besser sind die Heilungschancen.

Eine Verhärtung, die sich dann auch sehr hart anfühlt könnte bereits ein Indiz auf einen Tumor sein. Allerdings sind diese dann oft so groß wie eine Kirsche oder aber ein Golfball und diese Verhärtungen lassen sich meistens nicht verschieben. Es ist allerdings auch nur ungefähr die Hälfte aller Karzinome ertastbar. Bei einem Zweifel ist es deshalb durchaus ratsam, einen Arzt aufzusuchen. Damit vermeidet man auch die Quälende Ungewissheit, die einen schnell lähmen und aus der Fassung bringen kann.

Wenn Sie Ihre Brust abtasten, müssen Sie dazu gezielte Fingerbewegungen durchführen. Es gibt zum Abtasten außerdem eine bestimmte Technik. Wenn man die rechte Brust abtasten möchte, sollte man dafür die linke Hand benutzen. Anders herum ist es genau so, tastet man die linke Brust ab empfiehlt es sich, die rechte Hand zum abtasten zu benutzen. Zu Beginn sollte man sich hinstellen und mit der oberen äußeren Seite der Brust anfangen. Dann kann man mit mehreren Fingern kreisende Bewegungen machen und sich langsam zur Brustwarze hinarbeiten. Dadurch wird jeder Bereich der Brust intensiv abgetastet.

Den unteren Teil der Brust kann man liegend am besten abtasten. Am wichtigsten ist dabei die Region in Richtung der Achselhöhle, da dort die meisten Tumore (bei Brustkrebs) auftreten. Zudem lassen sich dadurch ebenfalls große Lymphknoten ertasten.

Der beste Zeitpunkt um nach Knoten in der Brust zu suchen ist kurz nach der Periode. Denn Verhärtungen im Brustgewebe können während einer Periode vermehrt auftreten und sind in den meisten Fällen harmlos.

Sollten Sie jedoch eine auffällige Verhärtung spüren, sollten Sie umgehend einen Arzt aufsuchen und auf Nummer sicher gehen.

Mit Hilfe eines Ultraschalls, einer Mammographie oder einer Kernspintomographie kann der Arzt dann Veränderungen in der Brust feststellen und behandeln.

Die Therapie

Sollte ein Knoten festgestellt werden der sich als Tumor heraus stellt, versuchen die Ärzte das bösartige Tumorgewebe in den meisten Fällen operativ zu entfernen. Nach der Operation bekommen die meisten Frauen eine Strahlentherapie, welche die restlichen Tumorzellen zerstören und am Wachstum hindern soll. Nur bei extrem aggressiven und schnell wachsenden Tumoren und vor allem bei jungen Frauen (bis 35 Jahre), wird nach einer Operation eine Chemotherapie eingeleitet. Allerdings hat eine Chemotherapie auch einige Nebenwirkungen, wie Übelkeit, Erbrechen und auch den Verlust der Haare. Aber eine solche Therapie hat hier natürlich Vorrang, da sie das Leben eines Patienten retten kann, auch wenn das bedeutet, einen steinigen Weg zu beschreiten.

Die behandelnden Ärzte sind in der Regel immer bemüht, eine individuelle Therapie zur Behandlung des Krebses für den Patienten zusammen zu stellen. Außerdem wird in den meisten Fällen bei Bedarf auch anderweitig für Unterstützung gesorgt.

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